Sommerspiele in einer niederösterreichischen Gemeinde wären noch nichts Besonderes, Ferdinand Raimund in Gutenstein ist aber mehr!

 

Das künstlerisch gestaltete Theaterzelt im Bleichgarten macht die Raimundspiele Gutenstein zu einem ganz besonderen Veranstaltungsort:

Zauberhaftes Ambiente und Sommertheater auf höchstem Niveau.

Seit Dezember 2015 hat Kammerschauspielerin Andrea Eckert die Künstlerische Leitung der Raimundspiele übernommen. 


25 Jahre Raimundspiele Gutenstein 2018

2018 feiern die Raimundspiele Gutenstein ihr 25-jähriges Bestehen mit dem Erfolgsstück und gleichzeitig der letzten Arbeit Ferdinand Raimunds:

DER VERSCHWENDER. 

DER VERSCHWENDER ist ein opulentes, großes Stück, das sich perfekt für das festliche Jubiläum anbietet, gleichzeitig ist seine Thematik von hoher Relevanz für die heutige Zeit.

Julius Flottwell wirft sein Geld mit vollen Händen beim Fenster hinaus. Er ist sich nicht der Verantwortung bewusst, die seine glückliche finanzielle Lage seiner Umwelt gegenüber bedeutet. Er unterscheidet nicht zwischen Freunden und Widersachern, weil ihm die Menschen im Grunde egal sind. Sein Reichtum schiebt sich als undurchdringliche Isolationsscheibe zwischen ihn und die Welt. Seine Großzügigkeit bedeutet wenig, denn sie kommt nicht von Herzen. Doch Ferdinand Raimund nimmt seinem Verschwender im Laufe des Stückes alles, worauf sein Selbstverständnis gegründet war: seinen Reichtum, sein Haus, seine Familie und seinen Stolz. Es ist ein brutaler, gnadenloser Prozess, dem er Julius Flottwell unterwirft. Verarmt, gealtert und einsam begegnet der Verschwender seinem ehemaligen Diener Valentin, der Verkörperung von Güte, Freundlichkeit und Empathie. Es ist diese Begegnung, die Julius Flottwell die Augen öffnet und erkennen lässt, worum es im Leben tatsächlich geht. Wie immer bei Raimund spielt die jenseitige Welt in der Figur der Fee Cheristane und des Bettlers Azur die zentrale Rolle, mit der die Gesetze der irdischen Welt aus den Angeln gehoben wird und sich zum Schluss alles zum Guten wendet. 

Ferdinand Raimund begann mit dem Schreiben des Stückes am 17. Oktober 1833. Schon am 20. Februar 1834 fand die Uraufführung im Theater in der Josefstadt statt. Der Verschwender gehört zu den großen Erfolgsstücken des Dichters. Der Diener Valentin war seine erklärte Lieblingsrolle. In ihr stand er in Hamburg das letzte Mal vor seinem Tod auf der Bühne und sang als Valentin sein berühmtes Hobellied zum letzten Mal.

Ich freue mich sehr darauf, dem Publikum der Raimundspiele Gutenstein im kommenden Jahr dieses großartige Stück nahezubringen.

 

Andrea Eckert    

Kartenreservierungen unter:

ticket@raimundspiele.at

+43 676/840 023 200, +43 2634/7220 11



Spielsaison 2017

Die Spielsaison 2017 der Raimundspiele Gutenstein ist vor vollem Haus und begeistertem Publikum zu Ende gegangen.

Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse und hoffen, dass unsere Gäste die Vorstellung von „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ genossen haben.

 

2018 steht „Der Verschwender“ auf dem Spielplan, eines der erfolgreichsten Stücke des Dichters.

Sollten Sie die Raimundspiele dieses Jahr verpasst haben, freuen wir uns im nächsten Jahr umso mehr auf Sie.

 

Wir halten Sie über unsere Webseite, über Facebook oder unseren Newsletter gerne auf dem Laufenden. Facebook  oder Newsletter (am Fuß der Seite)

Das Organisationsteam der Raimundspiele ist um größtmögliche Perfektion und besten Service bemüht und nimmt gerne Ihre Anregungen, Wünsche oder Beschwerden entgegen: ticket@raimundspiele.at

 

Die Gemeinde Gutenstein und das Team der Raimundspiele freuen sich auf ein Wiedersehen 2018 bei „Der Verschwender“ von Ferdinand Raimund.

 

Künstlerische Leitung: Prinzipalin Andrea Eckert

 

Eindrücke vom Jahr 2017 finden Sie unter Rückblick 2017.



Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie


Raimundspiele 2017, Andrea Eckert
Raimundspiele 2017, Andrea Eckert

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher!

 

Während unserer Endproben für „Der Diamant des Geisterkönigs“ im Sommer 2016 musste ich einen Herrn der Gemeinde, der rund um das Theaterzelt den Rasen mähen wollte, bitten, damit ein wenig zu warten, da der Lärm die Probe erheblich störte. Er sagte daraufhin den grandiosen Satz: „Jetzt probt’s scho so lang und könnt es allaweil no net!“

 

Besser kann man Theater nicht beschreiben ...

Fotos vom Zusatzprogramm 2017

Andre Heller: " Vom Hundertsten ins Tausendste" am 13. Juli 2017

Andrea Eckert: "Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt" am 20. Juli 2017

Ernst Molden: "Yeah" am 3. August 2017

Willi Resetarits & Stubnblues Allstars am 2. September 2017

Fotos: Joachim Kern





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