Sommerspiele in einer niederösterreichischen Gemeinde wären noch nichts Besonderes, Ferdinand Raimund in Gutenstein ist aber mehr!

 

Das künstlerisch gestaltete Theaterzelt im Bleichgarten macht die Raimundspiele Gutenstein zu einem ganz besonderen Veranstaltungsort:

Zauberhaftes Ambiente und Sommertheater auf höchstem Niveau.

Seit Dezember 2015 hat Kammerschauspielerin Andrea Eckert die Künstlerische Leitung der Raimundspiele übernommen. 


Pressestimmen zur Premiere

"Kein Sommertheater, wo die Landschaft so romantisch, das Ambiente so entzückend

und das Service so freundlich ist." NÖN

 

Die Raimundspiele erleben heuer einen überzeugenden Verschwender. Andrea Eckert schickt ein junges Team an den Start … ein dunkles Märchen! 

KRONE

 

Raimund rockt in Gutenstein! Veronika Glatzner … entfernt jede Patina von dem Stück ... aus ihren Schauspielern formt sie wunderbare Charaktere ... Martin Bermosers Flottwell ist ein Sunnyboy ... als unverbrüchlich treuer Diener Valentin überzeugt Holger Schober mit Natürlichkeit ... eine quirlige Commedia dell’Arte-Figur ist seine selbstbewusste Rosa Elisa Seydel ... Kammerdiener Wolf (Dominik Warta) führt selbstverliebte Tänze um sich selbst auf ... Fee Cheristane (Grischka Voss mit markanter Sprache) ... Prinzipalin Andrea Eckert (mit raumfüllender Präsenz) schleicht mit der Ausstrahlung einer Shakespearschen Erscheinung umher. Eine witzige Bühnenbildlösung haben Marie und Paul Sturminger entwickelt. Die vielseitigen Musiker um Michael Pogo Kreiner sind in das Stück integriert und schlüpfen in wechselnde Rollen … Simon Alois Huber als schriller Juwelier mit Conchita-Affinität und besonders die hinreißende Christina Polzer. Raimund rockt! 

KURIER

Sympathisch eigenwillig: „Der Verschwender“ in Gutenstein… eine sehr ambitionierte, einfallsreiche, mit schönen Bildern und Szenen arbeitende Inszenierung … Dominik Warta gibt hervorragend den verschlagenen Kammerdiener Wolf, der grandiose Eduard Wildner den exzentrischen Dumont. KLEINE ZEITUNG 

 

Veronika Glatzner inszenierte zum 25-Jahr-Jubiläum einen bunten „Verschwender“…Das Dienerpaar erfreut ... Andrea Eckert sorgt als Bettler und Geist Azur für Poesie und Mysterium ... 

DIE PRESSE

 

Behutsam hat Regisseurin Veronika Glatzner ein Füllhorn an Ideen über den Verschwender ausgegossen. Der herrlichste Raimund-Held ist eine Nebenfigur. Der Chevalier Dumont (Eduard Wildner)... Die brauchbare Inszenierung von „Der Verschwender“ bei den Raimundspielen ist eine feine Sache. lhren Herzensrhythmus findet die Unternehmung, wenn sie des Dichters Naivität mit Bildern seiner Daseinsangst konfrontiert. Als gute Zauberkönigin lenkt Andrea Eckert die Geschicke der Raimundspiele Gutenstein zum dritten Mal. 

DER STANDARD

 



Fotos vom Rahmenprogramm 2018

Erni Mangold, 12.07.2018

Andrea Eckert, 26.07.2018

Grischka Voss, 15.07.2018

Ernst Molden, 02.08.2018



Premiere von „Der Verschwender“ ging über die Bühne

Das Ensemble der Raimundspiele erntete für die Premiere von „Der Verschwender“ großen Applaus. Zum 25-jährigen Jubiläum fanden zahlreiche Gäste ihren Weg ins beschauliche Piestingtal – und wurden mit einer ungewöhnlichen Version des populären Stückes belohnt.

 

Sichern Sie sich noch schnell Karten für eine der Vorstellungen, die bis 5. August freitags bis sonntags stattfinden. Ein außergewöhnliches Theatererlebnis in besonderem Ambiente wartet auf Sie!



Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

25 Jahre Raimundspiele Gutenstein

Ich kann mich noch gut erinnern, als Peter Janisch und der seinerzeitige Bürgermeister Adi Reuscher die Raimundspiele ins Leben riefen, um an den großen österreichischen Dichter und Dramatiker Ferdinand Raimund und seine besondere Beziehung zu Gutenstein zu erinnern. Als damaliger Landeshauptmann hat mir diese Kulturinitiative von Anfang an gefallen, und ich habe sie voller Überzeugung unterstützt.

 25 Jahre danach kann man mit Fug und Recht feststellen, dass die Raimundspiele Gutenstein zu den kulturellen Fixpunkten im Niederösterreichischen Theatersommer zählen. Viele bekannte Gesichter auf der Bühne und klingende Namen als Intendanten haben Gutenstein weit über das Piestingtal hinaus zu einem Begriff gemacht – vom legendären Ernst Wolfram Marboe über Ernst Neuspiel und Isabella Gregor bis hin zu Andrea Eckert. 

Gerade Andrea Eckert ist es zu verdanken, dass die klassischen Theaterstoffe des Ferdinand Raimund auch in der heutigen Zeit nichts an Attraktivität und Spannung verloren haben – und das in der bezaubernden Atmosphäre im Bleichgarten vor dem Schloss Hoyos.

Theaterherz, was willst du mehr …

Foto: Franz Johann Morgenbesser

 

André Heller über die Raimundspiele

Gutenstein ist das bedeutendste Pilgerziel für Raimundianer. Ein Ort von großer landschaftlicher Schönheit, nicht unbedeutender Melancholie und dem im  Waldfriedhof gelegenen Grabmal des österreichischen Zaubermärchengenies. 

Der hochbegabten Andrea Eckert ist es in den letzten Jahre gelungen, den Raimundspielen neuen, überregionalen Glanz zu erarbeiten. Mit Freude besuche ich im Sommer die jeweils aktuelle Produktion.

André Heller



25 Jahre Raimundspiele Gutenstein 2018

2018 feiern die Raimundspiele Gutenstein ihr 25-jähriges Bestehen mit dem Erfolgsstück und gleichzeitig der letzten Arbeit Ferdinand Raimunds:

DER VERSCHWENDER. 

DER VERSCHWENDER ist ein opulentes, großes Stück, das sich perfekt für das festliche Jubiläum anbietet, gleichzeitig ist seine Thematik von hoher Relevanz für die heutige Zeit.

Julius Flottwell wirft sein Geld mit vollen Händen beim Fenster hinaus. Er ist sich nicht der Verantwortung bewusst, die seine glückliche finanzielle Lage seiner Umwelt gegenüber bedeutet. Er unterscheidet nicht zwischen Freunden und Widersachern, weil ihm die Menschen im Grunde egal sind. Sein Reichtum schiebt sich als undurchdringliche Isolationsscheibe zwischen ihn und die Welt. Seine Großzügigkeit bedeutet wenig, denn sie kommt nicht von Herzen. Doch Ferdinand Raimund nimmt seinem Verschwender im Laufe des Stückes alles, worauf sein Selbstverständnis gegründet war: seinen Reichtum, sein Haus, seine Familie und seinen Stolz. Es ist ein brutaler, gnadenloser Prozess, dem er Julius Flottwell unterwirft. Verarmt, gealtert und einsam begegnet der Verschwender seinem ehemaligen Diener Valentin, der Verkörperung von Güte, Freundlichkeit und Empathie. Es ist diese Begegnung, die Julius Flottwell die Augen öffnet und erkennen lässt, worum es im Leben tatsächlich geht. Wie immer bei Raimund spielt die jenseitige Welt in der Figur der Fee Cheristane und des Bettlers Azur die zentrale Rolle, mit der die Gesetze der irdischen Welt aus den Angeln gehoben wird und sich zum Schluss alles zum Guten wendet. 

Ferdinand Raimund begann mit dem Schreiben des Stückes am 17. Oktober 1833. Schon am 20. Februar 1834 fand die Uraufführung im Theater in der Josefstadt statt. Der Verschwender gehört zu den großen Erfolgsstücken des Dichters. Der Diener Valentin war seine erklärte Lieblingsrolle. In ihr stand er in Hamburg das letzte Mal vor seinem Tod auf der Bühne und sang als Valentin sein berühmtes Hobellied zum letzten Mal.

Ich freue mich sehr darauf, dem Publikum der Raimundspiele Gutenstein im kommenden Jahr dieses großartige Stück nahezubringen.

 

Andrea Eckert    

Kartenreservierungen unter:

ticket@raimundspiele.at

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oder unter der Telefonnummer:

+43 676/840 023 200, +43 2634/7220 11

BesucherInnen der Sommerspiele Perchtoldsdorf erhalten gegen Vorlage Ihres Sommerspiele Tickets eine Ermäßigung von 10%.




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