Pressemeldungen Premiere 2017


APA

Emmy Werners Inszenierung setzt eigenwillige, originelle Akzente ...

Andrea Eckert reüssiert als Alpenkönig. Ihr furioser Auftritt als gespiegelter Rappelkopf – zuvor ganz vorzüglich cholerisch von Matthias Mamedof verkörpert – lässt dem Finale zusätzlichen Gender-Reiz zukommen. Als Bedienter Habakuk brilliert Eduard Wildner, dem Dienstmädchen Lise verleiht Anita Kolbert balkanischen Charme ...

APA, Ewald Baringer

 

Kurier

Michael Jackson auf dem Rummelplatz. Der „Alpenkönig und der Menschenfeind“ mit Andrea Eckert ...

Matthias Mamedof spielt den Menschenfeind Rappelkopf, und er macht das wirklich, wirklich gut, sein paranoides Rasen hat etwas Beängstigendes, seine Läuterung berührt. Dass der Alpenkönig hier von einer Frau dargestellt wird, ist reizvoll. Andrea Eckert spielt diese Szene sehenswert hemmungslos ...  Die Regie der wunderbaren Emmy Werner ist klug. Die Musik, komponiert von Walther Soyka, ist harsch, jazzig und sehr gut.

Kurier, Guido Tartarotti

 

ORF 3 kulturheute

... Ein turbulent hintergründiges Zauberspiel, einfallsreich interpretiert, aber nicht gewaltsam gegen den Strich gebürstet ... 

ORF 3 kulturheute

 

Der Standard

... ein bisschen Budenzauber ist die beste Medizin.

Gelungene Kur: “Der Alpenkönig und der Menschenfeind“. Mamedof spuckt Gift und Galle ... kehrt, in die Gestalt des eigenen Schwagers verwandelt, nüchtern-müd nach Hause zurück. Andrea Eckert, als Astragalus ..., stapft ihm sein skandalöses Betragen als bürgerliches Wutballett noch einmal grazil vor. Der einfältige Diener Habakuk (Eduard Wildner), ... bildet das heimliche Herz der Aufführung ... der beste Habakuk seit dem unvergessenen Walter Schmidinger.

Der Standard, Ronald Pohl

 

Die Presse

Zwischen Heiterkeit und Melancholie ... Im Eispalast zum Alpenkönig mischt sich echte Katharsis mit Schimäre. Das Ensemble ergötzt sich an Commedia dell´Àrte. Matthias Mamedof ... triumphiert dank seiner Ausstrahlung und Charakterkunst ... Prinzipalin Andrea Eckert gefällt als Menschenfreundin- und feindin. Die Pointen sitzen, die Musik begeistert.

Die Presse, Barbara Petsch

 

NÖN

Sie waren einst das Dreamteam der Wiener Theaterszene, Volkstheaterintendantin Emmy Werner und ihre beste Schauspielerin, Andrea Eckert. Gemeinsam wagten sie sich an Ferdinand Raimunds anspruchsvolles Psychodrama. Emmy Werner schlägt einen klaren Weg durch die Geschichte, verzichtet auf blümeranten Plüsch und falsches Augenzwinkern. Ihre Inszenierung öffnet tiefe Blicke in die Seelen. Und Andrea Eckert ist als Alpenkönig ein grandioser Schamanenhäuptling und als Rappelkopf ein hyperaggressiver Menschenfeind, zuckend und zappelnd, schlagend und tobend. Rundherum ein grandioses Ensemble. Greifen wir heraus Matthias Mamedof als Rappelkopf stets nahe am Schlaganfall, Anita Kolbert als köstlich-eitles Dinstbotengewächs.

 

Fazit: Wenn Seelen aus den Fugen geraten – eine meisterhafte Produktion stets nahe am Irrsinn.

 

NÖN

 

ÖSTERREICH

Erfolgreicher Start in Gutenstein. Jubel für Andrea Eckert bei den Raimundspielen.

ÖSTERREICH

 

ORF NÖ 

... Eine originelle Inszenierung ... trotz mancher moderner Handgriffe verliert das Stück nichts von seiner tiefenpsychologischen Strahlkraft ...

ORF NÖ

 

der-neue-merker

Im zweiten Jahr der Intendanz von Andrea Eckert erlebten die Raimundspiele in Gutenstein viele Glücksfälle auf einmal ... In einer von Matthias Mamedof angeführten Besetzung gab es keinen schwachen Punkt. Und schließlich hatte man für „Prinzipalin“ Andrea Eckert mit dem Alpenkönig eine Traumrolle gefunden. Die Stärke des Abends besteht darin, dass sowohl der Alpenkönig wie der Menschenfeind ... so ernst genommen werden, wie Raimund sie gemeint hat ... Dass Matthias Mamedof hier mit äußerer und innerer Kraft zu dieser Charakterstudie reifen konnte ... ist zweifellos auch das Werk der Regisseurin ... Das Wunder vollbringt ein Alpenkönig der ganz anderen Art: Andrea Eckert ... ist ein undefinierbares Wesen, an dessen Macht man nicht zweifelt, und wenn sie in die Rolle des Rappelkopf schlüpft, um ihm heiligen Schrecken einzujagen, schlägt ihre große Stunde: sie droht, sie flucht, sie tobt, sie rast, dass es ein wahres Vergnügen ist. Annette Holzmann ist entzückend, Tanja Raunig zappelig-reizend, Stefan Rosenthal zeigt, wie viel innere Kraft man einem Liebhaber geben kann, Eduard Wildner spielt nicht das lustige Bedienten-Klischee, sondern wirklich die arme, gequälte Haut, der um seinen Platz in der Welt zappelt. Anita Kolbert gibt das Lieschen als kraftvollen Putztrampel. Dank an die Regisseurin ... So stellt man sich die Raimundspiele Gutenstein heute und in Zukunft vor.

 der-neue-merker, Renate Wagner    




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