Im Jahr 2017 dürfen wir uns über die Aufführung "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" von Ferdinand Raimund im

Theaterzelt Gutenstein freuen.

 

Der Kartenvorverkauf beginnt ab 15. November 2016

 

 

 Wir bedanken uns herzlich für Ihren Besuch!

 

 

 

 

  

DIE PRESSE am 22.07.2016  

 

"GUTENSTEIN IST EINE REISE WERT."                 

 

 Schönes Kopfkino mit Raimund.

 

Cornelia Rainer inszenierte „Der Diamant des Geisterkönigs“ als Psychodrama.

 

Entgeisterte Figuren suchen nach ihrer Bestimmung.

 

Andrea Eckert gibt ihnen Hoffnung.

 

22.07.2016  Von Barbara Petsch  (Die Presse)

 

 

 

 

DER STANDARD am 22.7.2016

 

 

Ein bisschen Frühlingsschein im Spiel der Sommerlüfte.

 

Andrea Eckerts neue Ära in Gutenstein: Ferdinand Raimunds "Der Diamant des Geisterkönigs"

  

In Gutenstein feiert man dieser Tage sehr vergnüglich den Anbruch einer neuen Ära. 


Wirklicher Geisterstaub wird verstreut, wenn die Prinzipalin auftritt. Andrea Eckert, eine Lebedame, die mit der roten Rose der Vergänglichkeit in der Hand direkt aus Paris nach Gutenstein angereist zu sein scheint. Von einem gelungenen Auftakt einer neuen Ära lässt sich, im Gutensteiner Frühlingsschein, jedenfalls sprechen."

 

(Ronald Pohl, 22.7.2017)

 

 

 

  

 NÖN am 26.07.2016

 

Ferdinand Raimund hätte seine Freude

 

(Prof. Thomas Jorda) 

 

 

  

 

Mottingers Meinung am 22.07.2016

 

 

Prinzipalin Eckert zeigt Volkstheater vom Feinsten

 

(Michaela Mottinger)

 

 

 

 

Theaterfest Gutenstein

Theaterfest - Raimundspiele Gutenstein

 

 

„Ich bin ein Wesen leichter Art,

 

ein Kind mit tausend Launen...“

 

 

THEATERFEST - GEDANKEN ZUR INTENDANZ DER RAIMUNDSPIELE GUTENSTEIN 2016

 

Theaterfest Gutenstein - die innige Verknüpfung des Ortes Gutenstein mit einem der bedeutendsten österreichischen Dichter ist ein Bonus, den man nicht hoch genug schätzen kann. Die Raimundspiele haben dadurch in der Festspiellandschaft Niederösterreichs einen ganz besonderen Status inne. Es gibt keinen anderen Festspielort, der sich ausschließlich der Pflege eines einzigen Dichters widmet. Ein Dichter, den der Germanist und langjährige Chefdramaturg des Wiener Burgtheaters Dr. Reinhard Urbach für den größten österreichischen Dichter des 19. Jahrhunderts hält.

 

Kann man mit Kunst allein heute noch Menschen in eine entlegene Gegend locken? In einen Ort, der zurzeit nicht mit kulinarischen Highlights und lieblichem kleinstädtischen Ambiente punkten kann, wie zum Beispiel das benachbarte Reichenau? Man kann, wenn man der Kunst einige ungewöhnliche Attraktionen hinzufügt, über die die Menschen sprechen, wenn sie wieder zu Hause sind und ihr Festspielerlebnis weiterempfehlen!

 

Gutenstein hat ein besonderes Flair, nicht umsonst lieben viele Künstlerfreunde diesen Ort zärtlich. Um dieses ganz besondere Flair werde ich mich bemühen und will es sozusagen mit der Eintrittskarte den ZuschauerInnen überreichen.

 

Die Verwandlung, die jeden Abend in unseren Schauspielerseelen auf der Bühne stattfindet, wird bereits bei der Ortseinfahrt beginnen. Fahnen, Transparente und Poster mit Motiven des Ausnahmekünstlers Edgar Tezak  werden weithin sichtbar den Besuchern den Weg zum Festspielgelände weisen. Hier wartet eine spektakuläre Novität auf das Publikum: Edgar Tezak hat das einfache weiße Zelt mit seiner floralen und figuralen Malerei in einen bunt bemalten, zaubrischen Zeltpalast verwandelt. Ein Gesamtkunstwerk, das bei Dunkelheit mit Lampions und Lichtern versehen, die Anmutung eines Schiffes hat: es ist das Schiff, mit dem wir gemeinsam auf die Reise durch Raimunds Träume gehen.

 

Ich wünsche mir, dass es sich im Jahr 2016 bei den Raimundspielen in Gutenstein nicht um einen einfachen Theaterbesuch handeln wird, sondern um den Eintritt in das Land der Phantasie:

„Ich bin ein Wesen leichter Art,

ein Kind mit tausend Launen...“

 

Vor der Vorstellung, in der Pause und auch danach bemüht sich die Gastronomie im Buffetzelt um das leibliche Wohl der Besucher. Kleine Gerichte aus der Zeit Ferdinand Raimunds und regionale Köstlichkeiten werden gereicht oder in Picknickkörben für einen Imbiss im Park zusammengestellt. Auch nach der Aufführung wird dafür Zeit sein. Das Publikum soll Lust haben, den Abend bei einem Imbiss im Park ausklingen zu lassen.

 

Lassen Sie mich zum künstlerischen Kern und Inhalt, zu Raimunds „Diamant des Geisterkönigs“ kommen. Raimund ist ein vielgesichtiger Autor, dessen Stücke hohe Ansprüche an uns stellen. Das Changieren zwischen einer Geisterwelt, deren Insassen durchaus menschliche Eigenschaften haben wie Eitelkeit, Geltungssucht, Neid und Rachsucht - es ist sogar die Hoffnung ein wenig neidisch auf ihre Schwester, das Glück… - und den Protagonisten der irdischen Welt als Identifikationsfiguren auf der Reise durch die Zeit und das Leben, ist nicht einfach und bedarf eines entschiedenen, künstlerischen Konzepts.  Der verspielte, anmutige wienerische Witz, der in den köstlichen Dialogen und Charakteren steckt, wurde vom Autor mit feiner, ironischer Klinge verfasst und will auch mit feiner Klinge inszeniert sein.

 

Für dieses Kunststück habe ich in der kurzen Vorbereitungszeit, die mir gegönnt war, viele RegisseurInnen erwogen und mich nach langen Gesprächen für Cornelia Rainer entschieden, die am Burgtheater und im Ausland mit ihren Inszenierungen heftig akklamiert wird. Sie hat mir trotz der großen künstlerischen Aufgaben, die sie in diesem Jahr zu bewältigen hat, spontan zugesagt. Aus Begeisterung über das Stück und den Autor.

 

Für unsere Musik habe ich das Duo klezmer reloaded engagiert, einen begnadeten Akkordeonspieler und einen ebensolchen Klarinettisten. Beide sind versierte Theatermusiker und werden in das Bühnengeschehen integriert sein.

 

Mit Kostümbildnerin Nina Ball habe ich persönlich in zwei großen Produktionen am Volkstheater die besten Erfahrungen gemacht.

 

Es ist mir ein Anliegen, während der gesamten Vorstellungszeit in Gutenstein anwesend und präsent zu sein, um den Festspielen als Gastgeberin eine ganz persönliche Note zu geben.

 

Ich liebe das Theater und ich liebe das Publikum. Das Publikum ist treu und liebevoll, wenn man es wertschätzt und seine Bedürfnisse ernst nimmt. Das Publikum ist unser kostbarster Freund und Verbündeter. Das habe ich in all den Jahren meines Schauspielerlebens erfahren. Alle KünstlerInnen, die ich in diesem Jahr nach Gutenstein bringe, haben eine ähnliche Haltung und ich freue mich auf unsere gemeinsame Arbeit, die von diesem Geist geprägt sein wird.

 

Ich hoffe, dass nach diesem, meinem ersten Jahr, die Auslastungszahlen der Raimundspiele ansteigen und wir 2017 wieder wertgeschätztes Mitglied des THEATERFEST Niederösterreich sein werden.

 

Wir, das künstlerische Team der Raimundspiele Gutenstein - „die Gutensteiner Landpartie“- wie ich uns nenne, werden alles tun, um Gutenstein und seinen BesucherInnen einen ganz besonderen Festspielsommer zu bescheren, der eine nachhaltige Wirkung haben wird. Bürgermeister Michael Kreuzer, dessen Enthusiasmus und Engagement für Gutenstein preiswürdig ist, ist mit seiner wunderbaren Mitarbeiterin Frau Doris Danzinger-Hauer in allen Belangen ein konstruktiver, liebevoller Ansprechpartner. Die Raimundspiele haben viele Freunde im Ort, die mit ihrer Phantasie und Freude das Unternehmen unterstützen.

 

Diese schöne Gemeinschaft im Bemühen um die Kunst und um eine Region ist mir Motivation und Auftrag.

 

Im April 2016

 

Andrea Eckert

Intendantin

 

Von Ferdinand Raimund - Prinzipalin: Andrea Eckert - Regie: Cornelia Rainer - Bühnenbild: Eva-Maria Schwenkel - Theaterzelt Gestaltung: Edgar TezakKostüme: Nina Ball - Musik: Klezmer reloaded - Darsteller: Matthias Mamedof, Andrea Eckert, u.v.a.